Renate Golpon 22.11.2009
Man wirft mir oft meine Bescheidenheit vor …
Deshalb hier und heute zwei Lobreden:
… Ihe Limerick-Seiten sind fabelhaft schön. Kompliment an Sie und an alle Mitwirkenden.
… Ich habe schon geshen, dass Sie sich auch sogar mit exquisiten orientalischen Formen beschäftigen - sozusagen in der Nachfolge Goethes
…Bruno Oetterli Hb.
Markus Weiß 20.11.2009
Süchtig
Man hört Radio, ärgert sich tüchtig,
liest beim Frühstück die Zeitung recht flüchtig.
Doch ein Spaß ist es dann,
klickt die Website man an:
„Aktuellericks“ machen leicht süchtig!
Renate Golpon 1.9.2009
Danke, lieber netblinker!
Ich möchte hier nicht immer bringen,
wie Leute mir ein Loblied singen.
Doch manchmal muss es einfach sein.
Wer sagt bei „Bitte, bitte“ nein ?!
Ich möchte auch nicht eitel werden –
wie hier Politiker auf Erden –,
verleib mir nette Zeilen ein
allein in meinem Kämmerlein!
netblinker 1.9.2009
Liebe „blauäugige“ Schleswig-Holsteinerin –
oder sage ich besser:
vielseitige Poetin zwischen den Meeren?
Mir fehlen Gene zum Genie –
doch bitte, bitte, bringen Sie:
Leider kann ich nicht gut reimen,
obwohl mir die Ideen keimen.
Aber täglich lese ich
Ihre Seiten – königlich!
Ob Satire – einfach Klasse! –,
ob Gedichte „andrer Rasse“ –
solche Vielfalt, wunderbar!
Und das nun schon Jahr für Jahr.
Jeden Tag, da freue ich
auf Satire-Verse mich.
Wer die Gabe ihr verlieh!
Guter Geist, verlass sie nie!
Renate Golpon 12.5.2009
12. Mai – Internationaler Tag des Limericks!?
Heute schrillte das Fon kurz nach acht,
und ich hab mir nichts Schlimmes gedacht.
„Queen, Sie müssen sich sputen;
denn in knapp zehn Minuten
sei ein Limerick (Wetter!) gemacht.“
Dieses sagte in freundlichem Ton
aus der NDR1-Redaktion
eine Dame mit Schwung.
Nun, der Tag ist noch jung …
Also reimte am Morgen ich schon:
Sonniges Wetter in Schleswig-Holstein
Heute schenkt uns der Himmel viel Sonne
und wir sehn sie begeistert voll Wonne,
fühlen rundum uns wohl
an der Ostsee del Sol –
wie Diogenes einst in der Tonne.
Renate Golpon 14.2.2009
Zum „halbseidenen Faden“ –
siehe „Gedichte zum Zeitgeschehen“
Beide glänzend ...
Die Seide ist zärtliches Flüstern,
das sanft unsre Sinne entfacht,
die Halbseide greller und lüstern –
doch beide getragen bei Nacht !
Renate Golpon 18.1.2009
Dank an alle, die mir Blumen gesandt haben
Mein virtuelles Blumenfenster
Manchmal mailt man mir wonnigen Blumendank.
Gestern klingelte leise ein Glöckchen.
Heute steht 's auf der sonnigen Blumenbank
und wippt kess mit dem schneeweißen Röckchen.
An das Schneeglöckchen schmiegt sich der Sonnentau,
leuchtet hoffnungsfroh hier, zeigt das Gelbe.
„Ich verheiße dir sonnige Wonnen, schau!“
„Ich will 's rosig – das ist nicht dasselbe!“
Und das Schneeglöckchen klingelt zur Rose hin.
Die steht stolz, majestätisch – und dornig.
„Ob ich so in der richtigen Pose bin?
Wer bewundert mich nicht macht mich zornig!“
„Diese Angeberei...“ ruft 's Vergissmeinnicht,
„stolzer Rosen ist kaum zu ertragen.
Einen süßen und innigen Kiss, mein ich,
kann die Dornige gar nicht ertragen!“
Meine Blumen, sie streiten da immer noch
mit viel Verve und mit wildem Getue.
Doch bevor es dann kommt weitaus schlimmer noch,
schalt ich aus den Computer – hab Ruhe!
Karl Klaus 30.12.2008
Neujahrsgruß

Renate Golpon 26.12.2008
Sooo viele Mails …
Leider kann ich sie nicht individuell beantworten,
weil mir die Zeit dazu fehlt. Aber Massenmails
mit Einheitstext möchte ich nicht versenden!
Viele Wünsche zu Weihnacht und Neujahr –
sie erfreuten mich wieder aufs neu da!
Dafür danke ich gern;
denn von nah und von fern
sind mir manche seit Jahren schon treu gar!
Josef Schwarzinger 8.12.2008
Lieber Hugo
Pisa für Sächsische Kids?
Es scheint mir, die sächsischen Kinder,
sie wurden beurteilt gelinder.
Doch ehrenvoll retten
die Kinder der Letten
ihr Land, weil dort länger der Winter.
Hugo Schulze 5.12.2008
Lieber Josef, bitte bedenken:
Was würde die PISA-Studie wohl ergeben?
Kinder mit Limericks stark überfordert –
es sei denn, sie kämen aus Sachsen!
Die Kinder, im Hirne gebrechlich,
in Mathe, Physik ziemlich schwächlich
(wie einst Lisa Mona,
die Jo sowiesooo nah!),
im Denkprozess viel zu gemächlich!
Josef Schwarzinger 4.12.2008
Limerick für Moralix
Die Limericks hier sind für Kinder,
für Pfarrer und Messner nicht minder.
Drum leget mal bieder
das Schweinische nieder
und singet: Oh pretty Belinda!
Renate Golpon
6.11.2008
Immer wieder aktuell !
Man kann die Meute noch so meiden …
Es gibt da Leute, die stets neiden!
Sie mögen Gunst nie andern gönnen,
schaun stets nur, wie sie schaden können.
Das Internet ist ein Plateau,
prädestiniert wie nirgendwo.
Man kann Adressen fälschen, mailen,
dem andern größten Stuss erzählen …
und alles unter falschem Namen.
Das legt für Ungemach den Samen.
Der Adressat ist schwer gekränkt,
dieweil auf falsche Spur gelenkt.
Der, den er stets für nett befunden,
der fügt ihm zu so tiefe Wunden?!
Doch dieser weiß von allem nichts.
Es ist der „Spaß“ des Bösewichts!
Der mailt mit falschem Namen munter,
kriegt Antwort, treibt es immer bunter …
Ich weise nochmals darauf hin,
die Site zu lesen macht schon Sinn:
Markus Weiß
22.10.2008
Jede Menge Kastanien
Zum Startseitenbild „Limerick-Queen"
2. Hälfte Oktober 2008
Ein Einfall im Herbst hier, ein neuer:
Die Karre ist voll, ungeheuer!
Viel sammelt die Queen.
Doch nicht fürn Kamin?
Ich holte sie gern aus dem Feuer!
2.9.2008
Beeindruckend,!
Unsre Queen als Ideenverschwender!
Auch für zweitausendneun ein Kalender!
Wie erwartet: Pantun!
Mich haut 's glatt aus den Schuhn!
Mehr als fünfzig Blatt! Ich werd Verwender!
3.8.2008
Zum Startseitenbild August 2008
Wird das nun der Lauf aller Dinge:
Der Drache frisst alle fünf Ringe?
Ihm tut IOC
beileibe nicht weh!
Das Hohelied Chinas man singe!
Renate Golpon
17.6.2008
Willkommenspantun
Mein „jüngster“ Fan ist sechsundachtzig.
Er greift auch selbst sehr gern zur Feder –
und lernt dazu. Mein Fan, der macht sich!
So aufgeweckt ist längst nicht jeder!
Er greift auch selbst sehr gern zur Feder,
schreibt witzig, spritzig, amüsant.
So aufgeweckt ist längst nicht jeder!
Und obendrein ist er charmant,
schreibt witzig, spritzig, amüsant.
Er hält sich fit im Internet.
Und obendrein ist er charmant.
Ach, wenn ich mehr so Fitte hätt!
Er hält sich fit im Internet
und lernt dazu. Mein Fan, der macht sich!
Ach, wenn ich mehr so Fitte hätt!
Mein „jüngster“ Fan ist sechsundachtzig!
3.6.2008
Ein von der Hitze aufgeblähter Limerick:
Diese Hitze in Itze – arg schlimm;
denn die Sonne kennt gar kein Benimm!
Doch ich leide hier kaum.
Herrlich kühl ist mein Raum.
Unterm schattigen Baum,
da entspringt mancher Traum.
So ist Hitze in Itze nicht schlimm!
Tom Truchsess 3.6.2008
Liebe Queen, brütet maßlos die Hitze
auch bei Ihnen im Störtal in Itze?
So viel muss es nicht sein
mit dem Sonnestrahlschein.
Sonne ja, doch sie treibt 's auf die Spitze!
Peter Pistill
8.5.2008
Zur Feier des schönen Pfingstwetters 2008
Gar pfingstlich ist dies Jahr das Wetter;
ein jeder, man spürt es, wird netter.
Es blüht schon der Flieder;
kommt Geist noch hernieder,
entfernt er von Köpfen die Bretter ...
6.5.2008
Nachtrag
Ein solch flotter Käfer im Mai,
da wär' wohl so mancher gern bei
und ließ sich durchspülen
von Frühlingsgefühlen;
schwer fällt dann das: fly, Käfer, fly ...
Aufruf
Wo sind sie, die dichtenden Frauen,
die Schönes als Dichtung uns bauen ..,
die uns hier begeistern,
die Maße auch meistern ?
Für sie würd' ich Dichtringe klauen ...
1.5.2008
Zur Mai-Seite ...
Ach, Hexlein, so ganz ohne Besen,
bezaubernd ist's sicher gewesen;
die Queen sagt "perückend",
ich find' es entzückend
und wär' auf der Stelle genesen ...
2.4.2008
Zur April-Seite …
Die Geisha, in lockerer Bluse
und blumemumrankt, sei die Muse;
kein billiges Mädchen
für jeden im Städtchen;
sie heißt Iwasaki, nicht Suse ...
Markus Weiß
1.4.2008
Sommerzeit
Überall hört man Gemecker!
Queen haut auf den Oldie-Wecker,
hat ihn, als er ganz verzerrt,
auf der Website eingesperrt.
Stunde ließ verschieben sich:
Sommerzeit, wir lieben dich!
18.3.2008
Häschen – und nicht Hänschen!
Zum Startseiten-Osterbild
Häschen klein,
ganz allein,
gingen mal ins Zimmer rein,
sprangen gut,
ohne Hut,
aber wohlgemut,
auf die Tasten, schwarz und weiß,
stießen sich dabei den Steiß,
macht doch nichts
angesichts
Möhrenfrischgerichts!
Renate Golpon
16.3.2008
Ich bekam ein wunderschönes Bild
mit Limerick zum Palmsonntag.
Hier meine Dankesausrufe !
Weiße Wölkchen, azurblauer Himmel !
Grüne Palme bei Sonntagsgebimmel !
Von der Sonne ein Kuss !
Kokosnüssegenuss !
Wer kriegt da nicht den Palmwedelfimmel !
11,3,2008
Wer lässt da wen grüßen?!
Mich grüßen täglich
viele alte Größen:
Goethe, Schiller,
Herder, Klopstock …
doch auch neue:
Borchert, Bichsel,
Biermann, Grass …
War da auch Wühr?!
Ich grüß meine Leser!
6.3.2008
Neuzugang?!
Mit dem „Willi“ kommt – heute ganz GROSS ! –
schnell gerannt ein Gigant, ein Koloss!
Er fängt prächtig hier an
und schenkt mächtig mir dann
seinen Verseschmorbraten, ganz kross!
4.3.2008
Wir wolln mehr, wir wolln mehr …
Große Resonanz auf die „Chronik 20007“!
Viele freundliche Worte verloren
haben User; es reimten Autoren.
Ich sag herzlichen Dank!
Als die Arbeitslust sank,
hab ich fast Abstinenz mir geschworen.
Mittlerweile ist Frust schon vergessen.
Ob in Bayern, Meck-Pom oder Hessen –
viele lesen die Chronik,
die nicht süß ist wie Honig;
wir servieren „gesalzenes Essen“.
Aber ernst hier? Nein, wir bleiben heiter,
machen (semi-)satirisch so weiter,
wollen Frauen erbauen
und die Männer, die schlauen.
Unser Pegasus sucht flotte Reiter!
Hugo Schulze 1.3.2008
Schuldverschreibung
Donnerschock! Meine Elaborate
fanden Eingang im Chronik-Traktate!
Dafür herzlichen Dank!
Ich sag frei hier und frank:
„Ich verschreib mich dem Nonsense-Diktate!
Renate Golpon
19.2.2009
An alle, die mir Zustimmung gemailt haben
Vielen Dank für die freundlichen Mails!
Ich gedachte spontan des 'Befehls',
doch mal wieder zu schütteln,
an den Silben zu rütteln …
und gab Christel den Glanz eines Gels!
1.2.2008
Vorfreude
Zum Startseitenbild Februar 2008
Der Dünne hat einen Berliner,
der Dicke gleich sechs, der Schlawiner!
Er freut sich schon sehr,
zu Haus gibt 's noch mehr:
Im Kühlschrank ruhn zwei Dutzend Wiener!
Peter Pistill

Dortmund
22.1.2008
Hier scheint heute kräftig die Sonne,
die Erde wird warm; eine Wonne.
Die Maulwürfe wühlen
nur ungern im Kühlen;
die Queen sammelt Schnee in der Tonne ...
16.1.2008
Betr.: A.E. Corvis
Der Corvis, von A E bis Zett
lag träumend von Weibern im Bett;
doch diese Gestalten
real zu erhalten ?
Verzeihung, mir wär'n sie zu fett ...
Den Kurgast A E in Bad Schlatten
verfolgte sein eigener Schatten,
und das selbst nach Brause.
Er fuhr dann nach Hause,
weil sie dort nichts Besseres hatten ...
Dann hat sich der Corvis ergossen
und mehr noch als Pulver verschossen.
Wo blieb die Kontrolle ?
Was sagt seine Olle ?
„ Mann, halte Dich lieber verschlossen ..? “
Es hat sich bei ihm dann verdichtet,
wie er aus dem Leben berichtet,
was nützen die Sitten
dem nicht mehr ganz Fitten ?
Man ist nur sich selber verpflichtet ...
Renate Golpon 3.1.2008
Klarer Norden
O, wie habe ich gelacht!
Das hat Peter gut gemacht!
Auch ich feierte zu Hause –
das nicht nur bei Saft und Brause …
Himmlisch' Nebel war hier nicht,
doch benebelt mancher Wicht.
Taxis hatten freche Fracht
auch am ERSTEN NULL-NULL-ACHT !
Peter Pistill 3.1.2008
Silvesternacht 2007
in Dortmund mit ungewohnt dichtem Nebel
Mensch, was haben wir gelacht :
nach Null 7 jetzt Null 8!
„Tempus fugit“ heißt doch nur,
Sand fließt durch die Eieruhr.
Nicht nur Sand floss Korn auf Korn.
Alles durch ? Man dreht ... von vorn...
Das Menu ? Es war famos,
für den Hunger oft zu groß,
dafür wurde viel getrunken
und das Jahr glatt durchgewunken.
Gegen Mitternacht war's kalt;
mancher war schön durchgeknallt,
schoss zum Himmel die Raketen,
traf den Nachbarn, ungebeten.
Man rieb sich die Augenlider,
dichter Nebel ging hernieder.
Dieser Nebel war so dicht,
man sah sich fast selber nicht,
und die Gäste waren platt,
irrten später durch die Stadt,
denn es fuhr bald niemand mehr;
in den Straßen kein Verkehr.
as war vorher nicht zu ahnen:
keine Taxen, keine Bahnen,
nur noch Menschen, Gott zum Gruß,
man ging heim - und zwar zu Fuß!
Mancher fand nicht in den Hafen,
hat dann irgendwo geschlafen ..,
ist dann irgendwann erwacht:
Prosit Neujahr Null Null Acht ..!
|
Markus Weiß 2.10.2009
Einfallsreich
Zur Oktober-Seite „Gedichte zum Zeitgeschehen“
Die Satire-Oktober-Site: Klasse!
Dieser Ire mit Hut, der hat Rasse!
Und die Hörproben gar
mit EU-Hymne da:
Varianten – und Flaggen in Masse!
Markus Weiß 1.9.2009
… und den Menschen ein Wohlgefallen!
Zur Titelseite „Limerick-Queen“, September 2009
und zur Seite „Gedichte zum Zeitgeschehen“
Nein – wie konnte es jemand nur wagen,
gegen Wahlreden etwas zu sagen!
Viel Respekt jenen zollen,
die das Beste nur wollen
(für sich selbst) und den Stuss stumm ertragen!
Tom Truchsess 14.2.2009
Zum „halbseidenen Faden“ –
siehe „Gedichte zum Zeitgeschehen“
Die Seide ist vornehme Pracht,
sie schimmert, ist ernst und erhaben.
Die Halbseide flimmert und lacht
und freut sich auch minderer Gaben.
Renate Golpon 20.1.2009
Vielen Dank für viele Verse!
Reime machen kann fast jeder!
Aktuelles zu „verdichten“,
aktuell zu ziehn vom Leder –
das gelingt da meist mitnichten!
Bitte nicht so vieles senden,
was ich gar nicht haben will,
das ich gar nicht kann verwenden.
Siehe oben! Bin schon still ...
Tom Truchsess 27.12.2008
Prost Neujahr – ohne Getöse
Zur Silvester-Startseite
Unser Symphoricarpos – ein Knaller,
wohl der friedlichste, freundlichste aller:
So ein Jahr wie sein Knallen
wünsch ich Ihnen und allen!
Wozu Feuerwerkböllergeballer!?
Markus Weiß 9.12.2008
Ich sehe Sterne!
Zum Startseitenbild „Limerick-Queen“, 2.Advent
Dieses Bild kann man wenden und drehen:
Seine Farben nicht weg davon gehen!
Doch weshalb ich mich freu?
Das ist keineswegs neu:
Blaue Stars hab schon oft ich gesehen!
Renate Golpon 8.12.2008
„Vierter Advent“
Interpretation zum Startseitenbild
„Limerick-Queen, 2.Advent“
Wie die Sterne, die vielen und flotten,
in dem Dunkel zusammen sich rotten!
Durch die Spiegelung gar
stelln zwei Kerzen sich dar
wie der vierte Advent bei den Schotten!
Börnie Ring 3.10.2008
Irrungen und (Ver-)Wirrungen
Hallooo! Ich bin Börnie (von) Ring
und dreh hier seit Jahren mein Ding.
Sie kennen mich nicht,
den Reim-Bösewicht !?
Doch weiß ich: Ich bin hier der King!
Die Queen leg ich pausenlos rein.
Das finde ich nassforsch und fein.
Doch fragt mich mein Bauch,
ob glaubt sie das auch.
Sie scheint viel zu clever zu sein!
Egal – ich spiel weiter hier mit.
Das hält graue Zellen schön fit.
Weil Rumpel nicht weiß,
dass ....stilzchen ich heiß …
Vielleicht komm ich bald mal als Schmidt !
Sören Schneider 2.5.2008
Perfekt – nicht nur im Limericken:
Limerick-Queen Renate Golpon
Ob es blond ist, ob dunkel das Haar,
ob sie Hexe, ob Engelein war …
Was hier haften doch bleibt,
das ist das, was sie schreibt!
Vielen Dank! Solche Verse sind rar!
Hugo Schulze 2.5.2008
Zur Startseite Mai 2008
Ei, Ei, Ei! Welch ein blumiges Ei!
Und 'ne Ei-Überraschung dabei!
Attraktiv! Keine Klagen!
Doch hört' Hexen ich sagen:
Haare rot, Augen grün üblich sei!
Markus Weiß 1.5.2008
Zum Startseitenbild Mai 2008
Hexerei
Unsre Queen mal (perückend) in Schwarz!
Kam direkt sie vom Blocksberg im Harz?
Ich wär gern ihr begegnet!
Doch bei mir hat 's geregnet.
Ich sah nicht mal 'ne Hexe mit Warz'!
Renate Golpon
1.4.2008
Zur April-Site
Bessere Alternative
Woran 's Auge hier haften gern bleibt:
an der Geisha, die handschriftlich schreibt …
Wohl an uns, nehm ich an!
Ob sie e-mailen kann,
falls die Post weiter Streik hier betreibt?!
30.3.2008
Weißer Sonntag
Eine Rose, schneeweiß da im Grün,
ließ ein Lyriker heut mir erblühn.
Hier mein herzlicher Dank!
Weiße Blume – blitzblank!
Doch die Dornen sind deutlich und kühn!
Zum Startseitenbild „Sommerzeit“
Vorfreude
Diesen Zeitzeiger nicht so bedrückt sehn!
Die verlorene Stunde als Glück sehn!
Sie schenkt abends dir Helle –
und 'ne Vorfreudenwelle:
Jedes Jahr darfst die Zeit du zurückdrehn!
Hau den Wecker
Dali stark im Hinterkopf,
hieb der Uhr ich auf den Kopf,
tat das bei dem Oldie-Wecker,
da fand ich die Ziffern kecker.
Ich ließ mir 'ne Stunde klauen,
nahm die Uhr – wen sonst verhauen?!
21.3.2008
Ostern in Weiß?
Hier ist es noch nicht so weit –
alle warten, dass es schneit!
Schnee auf Haselbüschen – fein!
Soll 's nur weiß bei Peter sein?!
Doch was ist hier noch gelandet?!
Weiße Blümchen, rot umrandet!
Haben die nichts abgekriegt?
Von der Schneepracht unbesiegt?!
Ich dank herzlich für die Bilder!
Schnee, der stimmt mich immer milder.
Habe fleißig Holz gesammelt,
heut wird am Kamin gegammelt,
noch ein warmes Bad genommen,
weil schon morgen Gäste kommen.
Mögen Ihnen gut geraten
Ostern – und der Hasenbraten!
Peter Pistill
21.3.2008
Es tut mir entsetzlich leid,
alles hier liegt tief verschneit;
Ostereier jetzt zu suchen ?
Ich sag' eins nur: Pustekuchen !
Osterhasen sind verschwunden ..,
falls sie ein Versteck gefunden.
Einer liegt an seiner Möhre
mollig in der Bratenröhre;
welch ein Glück, es ist nur einer,
aber dieser ist halt meiner:
Menschen ohne guten Plan
stehen auf der Autobahn ...
18.3.2008
Die Osterhasen der Queen
Osterhasen am Klavier,
eigentlich, sagt sie, sind 's vier.
(Säßen sie da als Quartett,
wär 's vielleicht noch mal so nett.)
Statt durch Wald und Feld zu hoppeln,
mussten sie sich erst verdoppeln?
Keiner haut hier in die Tasten;
(weil sie musikalisch fasten?)
Lieber in der Rasenkuhle ..?
(als in einer Hasenschule ..?)
Osterhasen legen Eier
(steht bei Rewe auf dem Flyer),
allerdings, das ist das Dumme:
Hasen legen stets nur krumme ...
3.3.2008
Chronik 2007
Man liest, was nach zweitausend Sieben
von Zweitausendsieben geblieben:
Essenz der Essenzen
in metrischen Grenzen;
als Quintessenz wird sie verschrieben ...
Markus Weiß 29.2.2008
Sie ist da!
Mein Dank an die Queen
An Gedichten fünfhundert – oh Mann!
Ich bin froh, dass ich „mitmischen“ kann!
So viel Gags, so viel Witze!
Diese Chronik ist Spitze!
Jetzt für zweitausendacht kräftig ran!
Peter Pistill 5.2.2008

Dick oder dünn,
das ist hier die Frage ...
Sapperlot; man kann 's nicht fassen,
diese beiden trüben Tassen,
einer dürr, der andre dick,
sind ein einz'ges Mißgeschick;
es sieht aus, als ging's um Wetten,
wie viel reingeht an Buletten.
(Gut, man hat sich drauf geeint,
sechs Berliner sind gemeint),
doch egal, man muss gestehen,
dieses Elend anzusehen,
Menschen, die so lang wie breit,
das ist keine Kleinigkeit.
Ja, das stört an Dicken sehr:
für die Größe viel zu schwer!
In der Steinzeit war 's von Nutzen,
mehr von allem zu verputzen,
abgelagert dann als Schatz,
Po als Kühlschrank und Ersatz.
Heut' sorgt „fast food“ für Verdruss
und die Kilos Überschuss.
Längst braucht Venus, die von Milo,
um zu leben, nicht mehr Kilo.
Dennoch hört die frohe Kunde:
schlank ist gut, doch schön das Runde!
Ob im Guten oder Bösen,
es fällt schwer, den Blick zu lösen
von den flotten Proportionen,
Pfunde, die den Blick auch lohnen,
jedes Pfund, wo 's hingehört,
weil 's an andrer Stelle stört.
Nun, es lohnt nicht auszurasten;
wer es nötig hat, soll fasten.
Kann man sich kaum selbst ertragen:
Es gibt Spiegel und auch Waagen;
der Erfolg macht dann bewusst:
Mit der Schönheit steigt die Lust!
Markus Weiß
1.2.2008
Mengenlehre leichtgemacht
Zum Startseitenbild Februar 2008
Beiden fremd ist der Esslustkomplex;
gern gereizt wird der Gaumenreflex.
Doch liegt 's nicht an der Zahl
süßer Krapfen nun mal.
Wer sechs isst, hat nicht unbedingt Sex!
22.1.2008
Zum Startseitenbild „Erster Schnee …“
Dem Maulwurf den Wurm, dem Gärtner den Haufen!
Lässt man locker dem Maulwurf die Zügel,
wirft er Dutzende schwarzbraune Hügel
in den tiefgrünen Rasen.
Doch ihn deshalb vergasen?
Ich empfehle hier Lärm, keine Prügel !
21.1.2008
Wir verlieren gegen Viren
Läppische Erkältungsviren
lassen uns viel Kraft verlieren.
Ich war auch schon arg geschafft,
wie die ganze Nachbarschaft.
Doch ich bin von Herzen froh - oh! -,
blieb verschont vom Virus Noro!
Renate Golpon 19.1.2008
Nur nichts auslassen!
Endlich war es nun so weit:
Husten, Schnupfen, Heiserkeit
hatten kalt auch mich erwischt.
Abwehrkräfte, aufgefrischt,
hatten leider keine Chancen,
machten Fieber heiß Avancen.
Und so musst ich fiebrig husten,
niesen, schnupfen, widrig prusten.
Alle zehn Minuten schon
kam nasale Explosion!
Dann dazu des Hustens Reiz –
ich betrieb ihn ohne Geiz!
Brauchte kühlende Lotion,
Gel für Lippen, Nase schon,
Taschentücher haufenweise …
Doch nun ist die Kuh vom Eise.
Aber jede(r) leider weiß:
Esel gehen gern aufs Eis.
Kaum bin halbwegs ich nun fit,
mach ich 's Eisvergnügen mit!
Abwehr gegen fiese Viren –
kann man Abwehr akquirieren?
Renate Golpon 14.1.2008
Ermunterung
Lieber Sven, nicht so bescheiden!
Ihre Verse mag ich leiden.
Einen Teil davon hab jetzt
ich auf diese Site gesetzt.
Deshalb schreiben Sie gern weiter:
Wirtschaft, Politik, stets heiter,
über Feuilleton und Sport …
Es taucht auf im „Chronik“-Port.
Müssen Limericks nicht sein;
ich find alle Verse fein.
Und wenn Ihre mir gefallen,
geb bekannt ich gern sie allen!
Jeden Tag viel tausend Klicks
hat die Website! Ist das nix?!
Sven Langer 13.1.2008
Einzigartig im Netz: Chronik in Gedichtform!
…
Aktuelles, Stück für Stück,
meist in Form vom Limerick,
auch in Versen à la Roth,
aber immer bestes Schrot.
Das verschießen ohne Pause
gute Flinten von Zuhause,
und es landet superschnell
in der Chronik "Aktuell".
Wer es kann, der zückt die Feder
und zieht lästerlich vom Leder.
Schade, dass ich 's nicht so kann,
aber lesen kann ich 's dann!
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