Honorierung

Jedes Gedicht auf der Chronik-Website www.gedichtaktuell.de, das zum Jahresende 2010 vom Lektoratsteam des Verlags Beruf + Schule und der Edition Heitere Poetik als eines der 100 besten Gedichte ausgewählt wird, honoriere ich mit 5 Euro.

Hier nun Einzelheiten des Gedichtwettbewerbs

1. Erwartet werden Gedichte zum aktuellen Geschehen (Ereignisse, Meldungen, Meinungen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft). Gedichtbeispiele finden Sie auf der Januar-2010-Seite von „Gedichtaktuell“.

2. Der Gegenstand (z.B. ein aktuelles Ereignis) kann mehrfach „bedichtet“ werden; dann aber bitte nicht (inhaltlich) als Dublette, sondern deutlich anders. Bei umfangreichem Inhalt (komplexem Content) sind Gedichtformen erlaubt, die mehr als 5 Verse (Zeilen) umfassen. Erwünscht sind jedoch kurze Gedichte, z.B. klassische (einstrophige) Limericks, weil sie sich als Form (Gefäß) für Satire, Jux, Komik, Nonsens und Sprachwitz am besten eignen, wenn es darum geht, einen Sachverhalt ohne Geschwafel auf den Punkt zu bringen

3. Erwünscht sind Gedichte, die den Gegenstand hintergründig satirisch, humorig-spritzig oder unsinnig komisch abhandeln. Bei Limericks sollte der obligatorische Gag (in der Regel im letzten Vers) nicht fehlen.

4. Anregungen für Ihre Gedichte finden Sie auf den Nachrichten- und Kommentarseiten im Netz. Einen Ausschnitt dieses riesigen Angebots aus allen Blickwinkeln von Linksaußen über sozialdemokratisch, bürgerlich, liberal, konservativ bis zu Rechte-Szene-Meinungen bieten meine Hyperlinks auf der Januarseite 2010 rechts unter dem Gedicht „Katastrophenjahre?“.

5. Bloßes Nachplappern des Zeitgeschehens in Versform ist nicht erwünscht, stattdessen aber gekonnte Satire, heiter-ironisch dargeboten, nicht verunglimpfend-polemisch. Bitte beachten, dass unser Grundgesetz zwar die Meinungsfreiheit garantiert, jedoch mit mehr Einschränkungen als in vielen anderen EG-Ländern üblich. Politische Korrektheit sollte zwar immer angestrebt werden; weil es sich hier auf diesen Seiten aber um satirische Spaß- und Nonsenslyrik handelt, werden Tabubrüche meist toleriert, sofern sie nicht in Polemik ausarten.

6. Metrumunstimmigkeiten korrigiere ich, wenn der Inhalt den Aufwand rechtfertigt.

7. Abbildungen, vor allem auch Karikaturen, sind erwünscht. Wegen des Urheberrechts muss aber auf eigene Bilder oder lizenzfreie Cliparts zurückgegriffen werden.

8. Ich bin Realistin. Gedichte sind zur Zeit out. Es ist daher nicht möglich, die „Chronik“ als gedrucktes oder elektronisches Buch auch nur annähernd kostendeckend anzubieten. Deshalb kann ich nicht versprechen, dass 2011 eine „Satirische Chronik zum Zeitgeschehen 2010“ erscheinen wird.

9. Einsendeschluss für die „Chronik zum Zeitgeschehen 2010“
ist der 31.Dezember 2010.

10. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Renate Golpon, im Januar 2010


 

Erläuterung

In die CHRONIKEN werden nur Beiträge aufgenommen, die nach Form und Inhalt den Anforderungen entsprechen. Die Auswahl der 100 besten satirischen Gedichte zum Zeitgeschehen 2010 wird jedoch erst zu Beginn des Jahres 2011 getroffen.

Form: Erlaubt sind beliebige Lyrikformen bis hin zur experimentellen Poesie, wenn sie den jeweiligen Regeln bezüglich Form und Inhalt entsprechen.

Inhalt: Er muss einer Jahreschronik angemessen sein, darf also nur etwas wiedergeben, was am Ende des Jahres als typisch für eben dieses Jahr empfunden wird.

Im Bereich „Vermischtes“ fast aller Medien findet man witzige Meldungen zum „Bedichten“. Leider ist kaum eine dieser „Vorlagen“ relevant für das Zeitgeschehen eines bestimmten Jahres, weil sich derartige Begebenheiten oder ähnliche in jedem beliebigen Jahr und sogar mehrfach zugetragen haben können und manchmal sogar der Verdacht besteht, dass es sich um „Enten" handelt, die nur der hin und wieder fälligen Publikumserheiterung dienen. Deshalb sind solche Füller zwar nicht chronikgeeignet, aber vielleicht Knüller für meine Seite „Skurriles“.

 

 

 

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