Das politische Gedicht:  Satire, Komik, Sprachwitz  –  aber Verzicht auf verletzende Polemik  –   Private Website ohne kommerzielle Werbung

Meine Domain www.printbuecher.de diente ursprünglich zur Präsentation von Fachliteratur für Drucker. Da aber für Druckerberufe schon damals kaum Fachliteratur vorlag, habe ich  diese Site ab Januar 2006 zum Veröffentlichen humorvoll-satirischer Gedichte über das Zeitgeschehen genutzt. Störend wirkte aber der irreführende Name „printbuecher“, weshalb ich meine Chronik des aktuellen Geschehens ab 2010 auf der neuen Domain www.gedichtaktuell fortgeführt habe.  Renate Golpon

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Teilnahmeregeln für das Mitmachen bei www.gedichtaktuell.de

Mitmachen darf, wer des Schreibens mächtig ist. Mutige veröffentlichen unter bürgerlichem Namen. Pseudonyme haben aber durchaus ihren Reiz. Schon die Namenssuche bringt Spaß. Unter dem Tarnnamen lässt sich viel unbefangener schreiben.

Bilder zur Illustration
Manches Gedicht gewinnt an Witz und Aussagekraft, wenn es ein Bild als Adlatus hat. Bei anderen Versen wären Bilder bloßes Beiwerk oder könnten sogar störend oder verfälschend wirken. Wer lizenzfreie (!) Bilder liefern kann, möge sie der E-Mail als Anhang (tif, jpg, gif, png) beifügen. Sie werden dann bei Gefallen zusammen mit dem Gedicht veröffentlicht.

Textformate und Formatierung
Ihre satirischen Gedichte zum Zeitgeschehen senden Sie bitte als E-Mail, nicht als E-Mail-Anhang:  lq (at-Zeichen) online.de 

Einfaches Nutzungsrecht
Ich gehe davon aus, dass Sie Urheber der von Ihnen eingesandten Beiträge sind. Für die Veröffentlichung online und in einer evtl. elektromischen oder Printversion (Buch) gewähren Sie mir nur das einfache Nutzungsrecht, das Sie im Gegensatz zum ausschließlichen Nutzungsrecht mehrfach vergeben können, also z.B. auch an andere Betreiber von Websites. Siehe hierzu auch  Was Schreibende wissen sollten.

Urheberrechte beachten
Das deutsche Urheberrecht ist recht liberal und hält viel mehr für Gemeingut als uns Urhebern von großen und kleinen Werken lieb sein kann. Ideen zum Beispiel sind nicht geschützt. Wer ein ganz „tolles“ Thema für das neue Gedicht hat, muss es hinnehmen, wenn andere nuancengenau das gleiche Thema bearbeiten, aber mit anderen Worten. Leider sind die einzelnen Teile des Werkes auch nicht geschützt, wie etwa die „wunderschönen“ Verse eines Limericks. Nur wenn größere Passagen übernommen werden, könnte man den Vorwurf des Plagiierens erheben. Es wäre zwar nicht die feine englische Art, andere Werke „anzuzapfen“, zu variieren oder sonstwie zu vergewaltigen, aber strafbar ist das in der Regel nicht, schon gar nicht bei Urhebern, die mehr als 70 Jahre tot sind.
Dennoch: Alle, die hier auf dieser und meinen anderen Domains veröffentlichen, sollten fremdes geistiges Eigentum achten, also besser nicht ausschlachten, sondern etwas Eigenständiges schaffen, ohne die wohlbestückte Bibliothek oder das scheinbar unendliche Daten-Sammelsurium Internet überzustrapazieren als wohlfeile Fundgrube zum Abkupfern.

Form und Inhalt
Auch im Jahr 2012 sollen die wichtigsten Ereignisse, Trends und Stimmungen in Gedichten beliebiger Gattung und Form dokumentiert werden. Die Beschränkung auf den Limerick gilt seit 2007 nicht mehr. Leider werden die vielen möglichen und sehr empfehlenswerten Gedichtformen kaum genutzt, die ich hier weiter unten kurz vorstelle. Beachten Sie aber bitte, dass mehrstrophige Gedichte in der Regel nicht veröffentlicht werden.

Gut als Medium eignet sich der Limerick, wenn es um Überraschung, Satire, Nonsens geht. Siehe Definition.

Wenig Möglichkeit zum Differenzieren bietet der Clerihew. Polemisch-geschickt genutzt, kann er aber wie ein apodiktischer Hozhammer wirken.

Das Pantun ist eine in Deutschland neue lyrische Form, die aus 8 Versen besteht, die aber alle nach dem Pantun-Versemuster wiederholt werden, sodass insgesamt 16 Verse resultieren. Durch die Verswiederholung wirkt das Pantun sehr eindrücklich und nachdrücklich.

Vielseitig nutzbar ist das Sonett. Wie variantenreich diese literarische Form der Lyrik ist, zeigen die Beispiele, die Sie unter den Rubriken Dichtersprache-Sonett, dialektisches Sonett, Sachsprache-Sonett, Spaßsonett, Schüttelreimsonett und Sudelsonett zur Demonstration anklicken können.

Eine ganz exquisite, etwas exotische lyrische Form ist das Ghasel, das sich wegen seiner variablen Länge (beliebige Anzahl Doppelversstrophen) auch zur Darstellung komplexer Sachverhalte anbietet. Als Verstakt werden meist – wie in vielen Gedichten üblich – Jamben verwendet, nur selten Daktylen oder Trochäen.

Gut zur Kommunikation eignen sich Verse à la Eugen Roth, also Jamben (Senkung – Hebung bzw. unbetont – betont). Gedichte in diesem Verstakt ähneln der Alltagssprache. Die Zahl der Hebungen je Zeile ist in das Belieben der Schreibenden gestellt, Gleiches gilt für Reimschema und Strophenbildung. Auf Letztere kann man aber auch ganz verzichten. Inhaltlich ist darauf zu achten, dass hin und wieder ein Gag (eine Pointe, Überraschung o.ä.) eingebaut wird.

Reimklopper-Nonsens-Lyrik wie Klapphorn- und Leberverse kommen wohl nur als Spottverse in Frage.

Recht neu, einfach zu handhaben und dennoch aussagestark sind Elfchen. Sie erfordern weder Metrum noch Reim.
Das ursprünglich japanische Haiku zu eignet sich zwar gut zum Ausdruck von Stimmungen und Befindlichkeite, aber nicht für Satire.
Sehr ausdrucksstark, aber im Metrum schwiering, sind Epigramme und Elegien, die auf diesen Seiten deshalb wohl außen vor bleiben müssen.

Weitere (selten genutzte) Gedichtformen finden Sie auf meinem Gedichte-Portal Omnipoesie (Link weiter unten).

Zeitgenössische Lyrik verzichtet oft auf Reim und Metrum, nutzt aber Strukturierungen wie Rhythmus und Zeilenanordnung. Selbstverständlich dürfen Sie auch diese modernen Lyrikformen verwenden.

Etwas Besonderes und sehr Auffälliges sind konkrete und visuelle Poesie, die auch unter dem Begriff experimentelle Poesie zusammengefasst werden.

Das sind nur einige bekannte Gedichtformen. Es gibt natürlich noch viel mehr, die Sie fast alle über das Wegweiser-Portal Omnipoesie auf meinen Gedichtseiten erkunden können.

Was Sie aber bitte immer beachten sollten, wenn Sie „form“vollendete Gedichte verfassen: Das Metrum muss stimmen!
Ausreden – wie die äußerst beliebte von der „dichterischen Freiheit“ – zählen nicht!